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10 Projekte Skulptur


Windskulptur für die Gemeinde
2012

HELIX kinetische Windskulptur Auf dem Dorfplatz in Deggenhausen.

Der Text von dem Künstler Paul Fuchs zur Einweihung der Skulptur am 1. Mai 2013
Schauen Sie vier Minuten in die drehende Doppelspirale, ohne zu denken mit entspannten Augen. Dieses Erlebnis ist mit Worten kaum zu beschreiben. Visuell Gestaltetes soll sich den Worten entziehen. Formen, Bewegung, Farben wirken direkt auf die Seele. Wir können uns vorstellen, was der Wind ist. Bewegte Luftmassen suchen den Ausgleich. Zwischen Hochdruck und Tiefdruck entsteht Bewegung, bis alles ruht. Doch die Erde dreht sich und die Sonne bringt Wärme, ein neuer Zyklus beginnt – warum? Weil und weil und letztlich wissen wir es nicht, auch wenn sehr kluge Leute forschen und uns viel erklären können. Bei jeder Erkenntnis tun sich viele neue Fragen auf. Es geht immer tiefer in die Unwissenheit, je mehr wir erforschen. So könnten wir uns die Ewigkeit vorstellen, so endlos, wie die drehende Helix, die wir schweigend betrachten und auf uns wirken lassen. Ich bedanke mich bei der Gemeinde Deggenhausen für das entgegengebrachte Vertrauen und natürlich ganz besonders bei dem Stifter, Herrn Pfarrer Allgaier. Allen Mitbürgern wünsche ich Freude an dem schönen neuen Platz mit dem drehenden Zeichen, das sich jedem Betrachter individuell aufschließen wird. Mit herzlichem Gruß Ihr Paul Fuchs


2010

Zwischenwelt Glasmuseum Frauenau, Kunstwerk von Korbinan Stöckle

Die ZWISCHENWELT
ist ein verspiegelter Glaskasten, welcher ebenerdig in die Museumswiese eingelassen ist und viele kleine Glasfiguren birgt. Diese spiegeln sich nach allen Seiten ins Unendliche.
Technisch gesehen ist die luftdichte Vitrine eine Herausforderung, da diese am Tag zum Sonnenkollektor wird und Nachts stark auskühlt. Die daraus resultierenden Druckunterschiede könnten die Vitrine zerstören. Eine Druckausgleichsanlage verhindert das mit Stickstoff aus der Flasche, welche 1-2x Jährlich getauscht wird. Damit ist auch das Kondenswasserproblem gelöst.

1999

Hofstetter IDYLL Scherenschnitt aus 12mm VA Hartverchromt & poliert

Der Ballsaal
im Kasino (heute: Gebäude 22 der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt-Aschaffenburg) der ehemaligen Kaserne des 2. Bayerischen Jägerbataillons in Aschaffenburg ist mit Wandmalereien geschmückt, die an Rokokodarstellungen des 18. Jahrhunderts erinnern (Abb. 1). Diese am Ende des 19. Jahrhunderts gemalten ‘galanten’ Szenen kontrastieren in Inhalt und Malweise der Intention und Aufgabe einer Kaserne. Als Darstellung spielerischer und tändelnder Lebensweise inmitten von Natur sind sie ein utopisches Moment, das militärischer Disziplin und Gewaltbereitschaft entgegensteht.
Für die Doppelskulptur ”Idyll”
werden von einem Bild dieser Wandmalerei zwei Figuren (Abb. 2 und 3) mittels Computer isoliert (ein Mann, der eine Frau zum Tanz auffordert), überlebensgroß vergrößert, aus 12 mm Edelstahl mit einem Laserstrahl herausgeschnitten und in die nun begrünte Fläche des ehemaligen Kasernenhofes gestellt. Die Umrißformen zeigen auf einer Seite eine Reproduktion der gemalten Figuren, die im Siebdruckverfahren in einem groben Raster aufgedruckt wird. Die Rückseiten der Edelstahlformen bleiben unbedruckt und werden auf Spiegelglanz hochpoliert. Im Außenbereich – in derselben Anordnung wie im referenten Wandbild – spiegeln sich die ‘Frau’ im ‘Mann’ und die Umgebung des Kasernenhofes in der ‘Frau’.


Die Klangblüte am Zilfinger See.
1998

Klangblüte Klangskulptur aus Bronze

Die Staubgriffel der Klangblüte sind als Klangstäbe aus Aluminiumbronze ausgebildet. Bei Wind oder Berührung schlagen diese sich gegenseitig an und erzeugen sphärische Klänge, welche von den Blütenblättern als Resonanzkörper verstärkt werden. In die Blütenblätter sind Klangzungen integriert, welche tiefe Klänge erzeugen können. Für die Realisierung haben wir unsere 60 To. Presse besorgt.

Der Brunnen aus Nickelbronze wird im Atelier getestet.
1997

Brunnen Korntal

Der Brunnen Korntal wurde aus CuNiFe. - eine Kupfer-Nickel-Eisen Legierung gefertigt. Diese wird wegen der Korrosionsresistenz und wegen der antimagnetischen Eigenschaften auch im Offshore Bereich und im Schiffsbau / U-Bootbau eingesetzt. Diese Legierung ist sehr hell, gut formbar und in großen Formaten erhältlich.
Die vertikalen Stäbe sind aus Aluminiumbronze, ein federharter Werkstoff, welcher seine Festigkeit durch Glühen nicht verliert.
Das Wasser fließt von Schale zu Schale....

Brunnen in Roggenburg aus Bronzeplatten gefertigt.
1993

Brunnen Roggenburg

Die Brunnenskulptur Roggenburg von Egon Stöckle ist ein waagerecht schwebendes Duo.
Die Skulptur ist aus Bronzeblech gefertigt.
im WEB findet man Egon Stöckle hier: www.egon-stoeckle.com

1993

Brunnen Memmingen

Der Brunnen hat die Form eines segmentierten Diskus. Die Form wird durch die Wasserstrahlen weitergeführt.
im WEB findet man Egon Stöckle hier: www.egon-stoeckle.com

1988

Nadelöhrtor

"Das Tor" ist ein wichtiges künstlerisches Thema für Egon Stöckle. Die Zusammenarbeit mit Herrn Stöckle hat den Grundstein für das Metallatelier gelegt....Wir haben einige "Tore" in verschiedenen Versionen gefertigt. Das Material dafür haben wir extra walzen lassen um die Wunschlegierung in Wunsch-Plattengröße zu erhalten. Die Flächen sind leicht konvex gespannt. Die Bearbeitungs-Spuren sind gänzlich plangeschliffen.
Neuüberarbeitung:
Die hier gezeigte Version befindet sich beim Künstler in Hohenfurch am Lech. 2009 haben wir dieses neu überarbeitet, da es bei vielen Transporten zu Ausstellungen etwas gelitten hatte. Dabei sind die Fotos mit neuem Schliff bei uns im Atelier entstanden...
im WEB findet man Egon Stöckle hier: www.egon-stoeckle.com

1983

Keilmann

Der Keilmann ist die erste Skulptur, welche ich für Egon Stöckle in dessen Atelier gebaut habe.

Alle Bronzetafeln wurden leicht bombiert überschmiedet, zu kantigen geometrischen Elementen geschweißt, mit dem Bandschleifer geschliffen und zur Skulptur gefügt. Es wurde maßstabsgetreu nach dem Bronzemodell gearbeitet.

Dieser Auftrag war im Nachhinein betrachtet der Beginn des Metallateliers.

Es folgten noch viele schöne gemeinsame Arbeiten mit Egon Stöckle!

Gruß David Fuchs


1983

Mithilfe bei Kirchner Projekten

Lehrjahre von David Fuchs in Verbindung mit Kirchner Skulpturen:

Seit meiner frühen Kindheit ist mir das Atelier von Heinrich Kirchner, sein Wesen und seine Arbeit vertraut. Der Grund liegt natürlich in der engen Verbundenheit meines Vaters Paul Fuchs mit ihm. In der Zeit zwischen 1976 und 1983 habe ich neben meiner Arbeit bei Manfred Kage (Mikroskopie, Fotografie) im Atelier meines Vaters Paul Fuchs mitgearbeitet. Schwerpunkt war das Schweißen und Treibarbeiten in 4mm Bronzeblech. In dieser Zeit sind einige Großskulpturen für Heinrich Kirchner entstanden. Teilweise habe ich 10-40Kg Bronzeschweißdraht je Skulptur verschweißt - mit abenteuerlichen WIG Schweißmaschinen - teils sogar mit einem VW Motor angetrieben…

Burkhard Rump hat dankenswerterweise seine professionellen SW Fotos aus dieser Zeit hier zur Verfügung gestellt! Diese sind 1980 entstanden. Seine reinen Bronzeskulpturfotos wurden 1979 aufgenommen.