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6 Projekte Kunst David Fuchs


2025

Wasserspiel: "Seismischer Dialog" Schwingende Wasserbögen verleiten zum Spiel.

Gläserne Wasserstrahlen des Markdorfer Wasserspiels entspringen den auf dem Marktplatz liegenden Bronzekugeln. Das Geheimnis der miteinander spielenden Strahlen liegt in den Quellen des Bewegungsimpulses: Der Strahl der östlichen Kugel wird vom Signal der nahe bei Markdorf liegenden seismischen Station TETT im Tettnanger Wald moduliert, Der Wasserbogen der westlichen Kugel zeigt die feinen Erdschwingungen aus der Ensisheimer Region – wahrgenommen durch den hochsensiblen Breitband-Seismometer ENDD bei Endenburg im Schwarzwald.

Für die Strahlbewegung nutzen wir die Schwingung der Meeres-Mikroseismik und bringen damit die Wellenbewegung der Weltmeere in Echtzeit nach Markdorf!

Die integrierten Taucherleuchten lassen die weichen, kristallklaren Laminar-Strahlen von innen leuchten.



2018

Wasserwand monolithisch Wasserwand gefertigt aus schweren Stahlplatten

Diese Wasserwand wurde monolithisch aus 15mm starken Stahlplatten zu einer 100mm starken Stahlplatte verschweißt welche innen hohl ist. In diesem Hohlraum kann das Wasser nach oben steigen und allseitig wieder in feinen Wellen nach unten fließen. 154 Ringschrauben verbinden die gegenüberliegenden Flächen und nehmen so den Wasserdruck auf. Das Projekt ist in Bearbeitung.

2017

Sonnengesangsweg – Schwester Wasser Die Franziskanerinnen von Bonlanden erweitern das franziskanische Konzept auf dem Klostergelände.

Der Löschweiher am Waldrand – eingebunden in den Klosterpark – Ein Ort um dem Sonnengesang  des hl. Franziskus nachzuspüren. Es ist schon alles da…die Sonne, das Wasser, die Fische, die Vögel, die Natur, die Ruhe. Wir wollen das Hinhören und Hinsehen schärfen, die Wahrnehmbarkeit des Wassers vertiefen.

Wellen: 2 Wellengeber bilden interferierende Wellenbilder welche sich auf dem stillen Teich ausbreiten und wieder verschwinden. Auch die Fische machen Wellenbilder….

Springbrunnen: Ein gläserner weicher Wasserstrahl steigt im Weiher auf und wird von den seismischen Schwingungen der Erde moduliert. Die Bodenunruhe – die feinen Bewegungen der Erde werden sichtbar.

Klang: Zoro Babel  - Klangkünstler und Klangregisseur  - lässt durch in Wald und Ufer integrierte Elektroakustik den Sonnengesang hörbar werden.

Interaktion: Über Sensoren können die Wellengeber und der Springbrunnen mit den Händen moduliert und bespielt werden.

Die Einweihung am 30.7.2017 war ein wunderbares Fest! Allen die mitgeholfen haben mein Dank...

Link zur Bildergalerie Einweihung Schwester Wasser auf der Webseite der Franziskanerinnen:  www.kloster-bonlanden.de

 


2010

Wasserwand im Foyer Wasser-Licht-Objekt im Foyer

Das Wasser gleitet wellenförmig am Ringgeflecht 8m in die Tiefe. Das Licht wird an den Strahlenkantungen der Überlaufkästen reflektiert und gestreut. Die Wasserberuhigung verbirgt sich unter der abnehmbaren Brüstungsabdeckung aus Granit.
Das Licht verändert sich fast unmerklich fortwährend. Alle 15 Minuten wird in eine andere Lichtkomposition umgeschaltet. Pausen im Lauf des Wassers visualisieren den Auf- und Abbau der langsam nach unten gleitenden Wellen.

2000

Baumstamm mit Spindeltreppe Der Baumstamm stützt das Haus und bildet die Spindel der Treppe

Der vorgesehene Platz für die gerade Treppe mit Zwischenpodesten war plötzlich zu schade zum Verbauen. Es hätte Platz gefehlt und der Lichteinfall wäre beeinträchtigt...Eine liebevoll an den Bestand angepasste filigrane 2-geschossige Spindeltreppe aus gelaserten Schwarzeisenteilen in Verbindung mit konisch verleimten Eschenstufen und Edelstahlhandlauf mit feinen Füllstäben ist die Lösung für das Problem.
Gemeinsam mit dem Architekten Steffen Peter und der Bauherrschaft wurden die Details entwickelt. Pero Berber hat die konisch verleimten Eschenstufen gefertigt.

1983

Mithilfe bei Kirchner Projekten

Lehrjahre von David Fuchs in Verbindung mit Kirchner Skulpturen:

Seit meiner frühen Kindheit ist mir das Atelier von Heinrich Kirchner, sein Wesen und seine Arbeit vertraut. Der Grund liegt natürlich in der engen Verbundenheit meines Vaters Paul Fuchs mit ihm. In der Zeit zwischen 1976 und 1983 habe ich neben meiner Arbeit bei Manfred Kage (Mikroskopie, Fotografie) im Atelier meines Vaters Paul Fuchs mitgearbeitet. Schwerpunkt war das Schweißen und Treibarbeiten in 4mm Bronzeblech. In dieser Zeit sind einige Großskulpturen für Heinrich Kirchner entstanden. Teilweise habe ich 10-40Kg Bronzeschweißdraht je Skulptur verschweißt - mit abenteuerlichen WIG Schweißmaschinen - teils sogar mit einem VW Motor angetrieben…

Burkhard Rump hat dankenswerterweise seine professionellen SW Fotos aus dieser Zeit hier zur Verfügung gestellt! Diese sind 1980 entstanden. Seine reinen Bronzeskulpturfotos wurden 1979 aufgenommen.